Montag, 1. Dezember 2008

Pechmarie

Nach guten 72 Stunden bin ich soweit wieder mit mir im Reinen, daß ich von den Ereignissen des Wochenendes erzählen kann. Denen von Freitagnacht, um mal präzise zu sein. Ich mache es kurz und erwähne das wichtigste zuerst: ich fiel auf die Fresse. Harsche aber überaus akkurate Worte. Jetzt sehe ich aus, als habe ich einen Zusammenstoß mit einem D-Zug gehabt aber immerhin nicht mehr, als habe sich zusätzlich dazu noch ein verückter Schönheitchirurg mit einer Silikonspritze an meiner Oberlippe (linksseitig) ausgetobt. Hier ein Tipp: nicht halbbetrunken mit den Händen in den Taschen und in ageregte Gespräche vertieft durch die Nacht wandeln. Auf Bordsteinkanten acht geben. Immer.
Ich weiß nicht, ob es schon auffiel, aber ich lasse kaum eine schlechte Erfahrung im Leben aus. Positiv anzumerken ist nur, daß ich mir nichts irreperabeles angetan habe (i.e. mir einen Schneidezahn auszuschlagen...)
Auch noch zu Bruch ging meine Brille, natürlich. Und weil das alles noch eine viel zu milde Strafe für einen Trottel wie mich wäre habe ich auch noch mein Handy verloren. Könnt' kotzen. Vermutlich werde ich da mal drüber lachen können. Die letzten Tage habe ich eher im Selbstmitleid verbracht.
Bevor dieser ganze Mist passierte habe ich mich wieder einmal erbärmlich lächerlich vor dem Barkeepertypen gemacht. Ich denke das war's jetzt. Ich gehe da nicht mehr hin, jedenfalls nicht so bald (mein derzeitiges Äußeres macht mir das leicht) und wenn, dann halte ich Abstand. Ehrlich. So geht das nicht. Ich hab' versaut, was kaum da war und wahrlich ernstlichere Probleme im Leben. Adios, kleine Utopie...

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