Um mich herum streiten sich Paare ohne Aussicht auf einen Ausweg obwohl sie sich lieben. Jemand anders muß mitansehen, wie die vermeintlich beste Freundin (und Mitbewohnerin. Und Bandkollegin...) mit dem (noch arg frischen) Ex-Freund (und gemeinsamen Chef!) anbandelt, die dann auch noch in mild-hysterische Weinkrämpfe ausbricht wenn man ihr sagt, daß man jetzt zumindest nicht mehr zusammenwohnen möchte. Oder man stellt ganz einfach als Paar fest, daß man nicht mehr gut zusammenbleiben kann, weil die Vorstellungen von Zukunft krude auseinanderklaffen. Und man ja nicht jünger wird und die zynische Frage, ob man seine Zeit mit jemandem vertut der, anders als man selbst (keine) Kinder will plötzlich eine vordringliche wird. Will man den Rest seiner kurz vor dem Ende stehenden "Jugend" mit jemandem verbringen, der ganz offensichtlich ein arges Alkoholproblem hat und nichtmal den Wunsch, das in den Griff zu bekommen?
Führt mir das viel zitierte Schicksal auf diese Weise vor Augen, daß nicht angerufen werden ein vergleichsweise kleines Übel ist? Soll mir das Trost sein und mir einflüstern, wie gut ich es ALLEIN doch tatsächlich habe? Ist das die Idee? Gibt es eine?
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