Montag, 11. Mai 2009

"If seeing is right then look where you're at"

Samstag war ich im Stadion. Man glaubt es ja kaum, aber mittlerweile macht das ja wirklich wieder Spaß! Es ist kein quälendes Gemurkse mehr, und die Chancen stehen gut, daß man einen Sieg zu sehen bekommt. Wie Samstag auch. Mir taten die Karlsruher ab einem geweissen Punkt dann tatsächlich schon fast leid. Die werden wohl absteigen, und ich weiß nicht, ob sie das verdient haben.
Tja. Und abends war ich dann auf der Party bei Eva. Ich bin da hingegangen mit der Absicht das beste daraus zu machen. Hat ganz gut geklappt möchte ich sagen, hab mich halbwegs wohl gefühlt und sogar Spaß gehabt. Vor allem dank Lars. Der ist einfach lustig, ich mag ihn gern um mich haben. Und seine Freundin war nicht da, also benahm er sich wieder mehr wie sein altes Party-Selbst. Was übrigens nicht heißen soll, daß ich sie nicht mag. Im Gegensatz zu einigen anderen find ich sie eigentlich nett. Und er scheint echt verliebt und glücklich mit ihr zu sein. Das halte ich ihr auf jeden Fall zugute, auch wenn sie manchmal scheinbar ein wenig zickig rüberkommt. Was ich allerdings nur aus Erzählungen weiß, in meiner Gegenwart war sie bisher nicht so. Ausgemacht wenig hält übrigens Christoph von Lars' Freundin. Ich dagegen mag seine, Christophs Freundin nicht so wirklich. Irgendwie ist sie komisch. Vielleicht bin ich auch bloß ein wenig eifersüchtig, weil ich doch ziemlich wenig Aufmerksamkeit bekomme seit sie aufgetaucht ist. Samstag allerdings kam er zu mir und fragte, ob ich Birger vermissen würde. Kluge, naheliegende Frage in dem Umfeld. Es hielt sich aber in Grenzen. Auf Parties hatte ich immer wenig von ihm weil er ständig überall und mit jedem zugange war. Wir, also Christoph und ich (und Andrea dazu) haben uns mal wieder erklärt wie toll wir uns finden und daß wir unbedingt mal wieder was zusammen machen müssen. Bla bla, leider. Klappt höchst vermutlich wieder nicht so richtig. So ist das halt, auch wenn ich rausfand, daß er Donnerstag echt angerufen hatte um was mit mir zu machen - nicht bloß für irgendeine naseweise Information. Andrea nun hatte ihren taufrischen Liebsten dabei - Axel. Einen (haha!) Raumplaner. Sie schien ausgeglichen und glücklich und ausgelassen. Wir haben nicht so viel ernsthaft gesprochen, aber ich fand es schön, sie so zu sehen. Und auch eher hatte weniger was von einem Karrieretypen als ich befürchtet hatte. Sie haben sich bei so'nem Datingportal im Netz kennengelernt. Mache ich was falsch? Ich bilde mir ja manchmal ein ein bißchen verzweifelt an dieser Front zu sein, aber offensichtlich nicht. Ich käme einfach nicht auf die Idee, so zu suchen. Ganz egal, ob das mittlerweile die zweit häufigste Art sein soll, einen Partner zu finden. Mir ist und bleibt das suspekt.

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