Heute wurde ich Zeuge, wie eine mäßig junge Frau ein Telefongespräch führte in dem sie jemandem erklärte, sie habe ja "noch nie bei einem geheult, aber diesmal dann doch" und: sie habe sich so gefürchtet fast habe sie "das Geld vergessen!". Vor meinem Kino flanieren nicht nur diverse Drogendealer, jetzt lustwandeln da auch die gefallenen Mädchen. Abwechselnd scheine ich zu weich oder aber zu abgebrüht und verbittert zu sein für diese Gegend. Ich schwanke zwischen grenzenlosem Mitleid, Abscheu und lateneter Genervtheit. Und ich finde die Aussicht schon nächsten Monat irgendwo ganz anders zu sein ausgesprochen verführerisch und irgendwie auch beruhigend.
Es ist um die 30°C und ich habe den Nachmittag damit zugebracht, Winterpullover zu waschen - ich sollte auch ein paar wärmere Sachen mitnehmen. Ich habe auch angefangen, Klamotten zusammen zu packen, die ich in den nächsten Tagen schon mal bei Papa einlagern will. Es geht los, es fühlt sich seltsam an und gut und ein bißchen furchteinflößend. Ich bin ein Hasenfuß, egal wie weit die Reisen gehen mögen, die ich plane...
Heute: kein Vodafone-Anruf. Ich habe sie ausreichend angemotzt gestern.
Großartig: dies!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen