Samstag, 28. Juni 2008

...ein Tag später.

Einen Tag später sieht's quasi aus wie gestern. Ich (wir!) üben uns in Geduld, etwas womit ich von Natur eher nicht so gesegnet bin. Aber es bleibt einem nichts anderes übrig, so banal das auch klingen mag.
Da ich schon immer ein Fluchttier war, und nicht ausgerechnet in Zeiten der größeren Not von diesem Muster lasse kann habe ich die letzten fünf Abende wahlweise im Kino, in der Kneipe, beim unvermeidlichen Fußballgucken in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen und an verschiedenen Orten sowie auf einem Konzert (Gaslight Anthem! Fabelhaft. Ich sollte mal in mich gehen und erforschen warum es quasi nichts gibt, was mich so glücklich macht wie ien gutes Konzert....) verbracht um nicht allein zu Hause sitze und allzuviel nachdenken zu müssen. Heute sollte es aber mal soweit sein, denn Verdrängung hilft hier nicht wirklich. Ich glaube ich muß mich mal mehr damit auseinandersetzen um besser für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Das alles nimmt noch lange kein Ende, und es ist emotional extrem anstrengend. Es zerrt an den Nerven und Kräften und macht mich fahrig, dünnhäutig, müde und ungeduldig.
Also bleibe ich zu Hause und lasse zu was eben passiert in meinem Kopf. Mal sehen.

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