Montag, 1. September 2008

Sechs Wochen, ein Tag...

Heute fragte mich mein Arbeitskollege Mark was denn mit mir los sei. Ich wirke so frustriert. Oder zumindest: deprimiert. Also sage ich ich sei halt oft traurig dieser Tage. Warum? fragt er. Weil meine Mutter gestorben ist. Du Trottel. Letzteres dachte ich nur, was mal wieder ein Beweis dafür ist, daß ich netter und dipolomatischer bin als mir allgemein nachgesagt wird.
Es hat mich schon erstaunt, wie schnell das jetzt doch ging. Es fiel ihm nichtmal ein als ich sagte ich sei traurig. Was ja von "trauern" kommt. Ich habe ihn quasi mit der Nase drauf gestoßen. Für ihn ging das Leben weiter, und dieses Ereigniss ist längst ganz weit in den Hintergrung gerutscht. Normal. Und unglaublich.

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