Gerade habe ich mich erstmals ernsthaft mit Flügen nach Vancouver beschäftigt. Und gestaunt. Da gibt es zwischen 2.600,- und 249,- alles. Beziehungsweise nicht so viel. Entweder sehr billig (so bis 500,-) oder reichlich teuer (ab 1200,-). Und dazwischen herrscht gähnende Leere. Verstehen muß ich das wohl nicht, aber solange es preiswerte möglichkeiten gibt will ich nicht meckern. Soo billig, daß ich fast gleich buchen könnte! Verwirrend und großartig. Condor scheint mir die Fluggesellschaft der Wahl zu sein...
Ich wollte ja nicht mehr so ausschließlich introspektiv sein, hier. Obwohl das bei einem persönlichen Blog vielleicht auch albern ist. Was also beschäftigt mich sonst, außer MIR? Salingers 90. Geburtsatg vorgestern. Ich hab meine Bücher vor geholt. In nichts habe ich soviel Anmerkungen geschrieben, keine Bücher sind so zerlesen. Ich war nie soo begeistert vom Catcher, aber ich mag seine Short Stories sehr. Als ich all diese Artikel zu seinem Geburtstag las kam immer wieder diese merkwürdige Theorie auf, Salinger und Thomas Pynchon sei ein und dieselbe Person. Wie kommt man da nur drauf? Kaum vom Stil. Bloß weil beide die Öffentlichkeit meiden (was in Salingers Fall milde untertrieben ist. Ich las von seinem Geburtstag und dachte sofort "wenn er denn noch am Leben ist!"). Kurioserweise gibt es bestimmt haufenweise Menschen, Verleger etc, die darauf warten, daß der endlich wirklich stirbt, sie sein Haus durchsuchen und viel Geld mit etwaigen Manuskripten machen können. Irgendwie wünscht man ihm, daß er es vorher schaftt alles zu vernichten. Oder die Veröffentlichung per Verbot zu verhindern. Falls er nicht doch, heimlich, auf einen posthumen Klecks Ruhm hofft. Aber das sind alles sehr sehr makabere Gedanken hier, und irgendwie bin ich längst von meinem eigentlichen Gedanken abgekommen. Wo war ich?
Ach, Pynchon. Der wurde produktiv als sich Salinger zurückzog. Nun denn.
Herrn Salinger zu Ehren jedenfalls werde ich diesen Monat alle Posts (all die Tausende..!) mit einem Satz von ihm überschreiben. Das ist leicht, seine Sachen sind Fundgruben für fabelhafte Sätze. Also falls ihr es noch nicht getan habt: lest J. D. Salinger! Vor allem "Nine Stories". Besser wäre gewesen ihr hättet das mit 19 gelesen, aber besser spät als garnicht. Los.
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